Ausstellung vom 28. April bis 25. Juni 2016

Für den 1936 in Münster geborenen Saarbrücker war und ist die Pastellmalerei schöpferischer Ausgleich eines Vielbeschäftigten, damals als Manager einer großen saarländischen Privatbrauerei, heute als passionierter Fremdsprachen-Fan. „Weil ich alles, was ich male, wirklich liebe, ist dieser Ausgleich nachhaltig beglückende Erfüllung. Für Gernot Neuheisel ist das mit ein Grund für die duftige Leichtigkeit in meinen Bildern.“

Kenner bezeichnen Hoffmann-Güth als Naturtalent. Er hat in seinem Leben nicht eine einzige Stunde Malunterricht genossen. Sehr geholfen hat ihm aber, dass er mit großen englischen Pastellisten Seite an Seite gemalt hat. Besonders stolz ist Hoffmann-Güth auf die Mitgliedschaft in der renommierten Londoner Pastellgesellschaft und der New Yorker nationalen Pastel Society of America.

Wie für den Impressionismus war es für den Künstler auch bei Pastell Liebe auf den ersten Blick. „Was edler Samt unter den Stoffen“, ist für Hoffmann-Güth „Softpastell unter den Malmaterialien.“ Dem Softpastell und dem an Monet erinnernden impressionistischen Stil ist er bis auf den heutigen Tag treu geblieben.

Inspirieren lässt sich Hoffmann-Güth überwiegend von lichtdurchfluteten Landschaften der Provence und dem heimatlichen Saarland. Neu hinzu kommt diesmal der südöstlich von Paris gelegene Teil der Île-de-France mit dem Wald von Fontainebleau, Barbizon und Moret-sur- Loing als Hommage an Alfred Sisley.

Werke von Willi Hoffmann-Güth

Alle Rechte an den Fotos: Willi Hoffmann-Güth