Ausstellung vom 25. August bis 30. September 2016

Der 1912 in Homburg geborene Maler und Bildhauer Max Mertz hat seine künstlerische Ausbildung in Berlin, Dresden und Paris erhalten. An der Dresdner Kunstakademie war er Meisterschüler bei Wilhelm Rudolph und arbeitete in der Bildhauerklasse von Karl Albiker. 1947 verließ er Dresden und ließ sich mit seiner Frau in Homburg nieder. 1949 und 1950 ermöglichte ihm ein Stipendium einen Arbeitsaufenthalt in Paris, wo er sich an der renommierten Kunstakademie Grande Chaumière einschreiben konnte. In diesen Monaten folgte eine intensive Auseinandersetzung mit den aktuellen und avantgardistischen künstlerischen Strömungen in Paris, was sich deutlich sichtbar in seinem Werk widerspiegelt.

Max Mertz war bis zu seinem Tod im Jahr 1981 als freischaffender Maler und Bildhauer tätig. Neben grafischen Arbeiten widmete er sich intensiv der Malerei, wobei er sich häufig auch nicht traditioneller Bildmittel bediente, die er in sein Schaffen mit einbezog. Die Grenzen zur Plastik waren fließend und es überrascht nicht, dass sein gestalterisches Werk auch eine Reihe eindrucksvoller skulpturaler Arbeiten umfasst. Ist man mit offenen Augen im Saarland und insbesondere in Saarbrücken unterwegs, begegnet man regelmäßig seinem Werk an prominenter Stelle.

Max Mertz war seit 1953 Mitglied in der „Neuen Darmstädter Sezession“. Für sein künstlerisches Schaffen wurde er 1961 mit dem Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert ausgezeichnet. 1968 erhielt er den Kunstpreis des Saarlandes und war 1979/80 Ehrengast in der Villa Massimo in Rom.

Alle Rechte an den Fotos: Nachlass Max Mertz und Karl Meiser