Ausstellung vom 21. März bis 27. April 2019

1938 in Neunkirchen geboren, fiel sein künstlerisches Talent früh auf. 1952, erst 14 Jahre jung, begann er an der Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken eine Ausbildung bei Boris Kleint.

Er ist Maler mit Leib und Seele, der mit Leidenschaft und ungeduldiger Beharrlichkeit seine Bilder Schicht für Schicht verwirklicht. Fred Weber zu den Werken von Helmut Butzbach

Ein Stipendium brachte ihn Ender der 50er Jahre zu Oskar Kokoschkas Sommerakademie nach Salzburg, was in seinen Schaffensperioden Spuren hinterließ. Viele Ausstellungen folgten, doch man nahm ihn vor allem in der Region wahr.

Helmut Butzbach blieb hier auch verwurzelt, lebte bis zu seinem Tod 2016 im Nauwieser Viertel. Leben konnte er von seiner Malerei nicht, er passte vielen der „Sagenden und etablierten Kunstgescheiten“ dieser Zeit nicht in ihr Schema, trotz seines begabten und enormen Talents. Er war ein uriger Typ mit wildem Haar und unverkennbar Saarländischen Idioms gewesen.

Zum Werk des Malers Helmut Butzbach

„Wir sind im Begriff, die Welt bloß noch angefüllt mit Gegenständen zu sehen, es sind aber Dinge“ – so schrieb Erich Kästner vor einigen Jahrzehnten, als an die Computerbilder und virtuellen realitäten unserer Tage nicht zu denken war. Wie selbstverständlich benutzen wir heute die Gegenstände und verfügen beliebig über sie; aber den Dingen wohnen Wunder und Geheimnisse inne, denen wir uns entzogen haben, von denen wir oft nicht einmal mehr etwas ahnen.

Werke von Helmut Butzbach

Alle Rechte an den Fotos: Galerie am Staden